Was verstehen Sie unter einer TRAUMFIRMA?

 

Seit 2002 stelle ich Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitern immer wieder obige Frage und bekomme oft die Antwort: „Hmmm, darüber habe ich mir so direkt noch keine Gedanken gemacht“.

Wenn ich darauf weiterfrage: „Haben Sie eine Vorstellung von einer Traumfrau oder einem Traummann, einem Traumauto oder einem Traumurlaub? „Klar“, erwidern die meisten mit einen Lachen. „Und wenn sie jetzt nochmal an eine Traumfirma denken, fällt ihnen jetzt was dazu ein?“

Hier die meistgenannten Antworten:

von Unternehmern und Führungskräften:

von Mitarbeitern:

Zu allererst bräuchten wir einen Traumchef/in.

Transparente Entscheidungen

Leistungsgerechtes Einkommen

Mehr Lob und Anerkennung vom Vorgesetzten

Einen sicheren Arbeitsplatz

Eine angenehme Arbeitsplatzumgebung (Wohlfühlarbeitsplatz)

Zukunftsperspektiven

persönliche Entwicklungsmöglichkeiten

Vertrauen, Ehrlichkeit, Offenheit, Spaß

Von Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitern:

Erfolg

Gutes Betriebsklima

Wertschätzender Umgang miteinander

Ein funktionierender Kommunikations- und Informationsfluss

Gutes Firmenimage

Firmenkultur u./o. Firmenvision

 

Fasst man die häufigsten genannten Argumente zusammen, so verstehen die meisten Menschen unter einer Traumfirma eine Firma, in der man gerne arbeitet und sich möglichst viele wohlfühlen, sozusagen eine Wohlfühlfirma. Anders ausgedrückt: TRAUMFIRMA.

Aufgrund jahrelanger gesammelter Praxiserfahrungen lautet meine Definition einer Traumfirma deshalb:

In einer Traumfirma fühlen sich nicht nur die Unternehmer wohl, sondern auch deren Führungskräfte und Mitarbeiter.

Wenn sich nur der Unternehmer oder Chef wohl fühlt, aber die Führungskräfte und Mitarbeiter nicht, dann ist es nach meiner Definition keine Traumfirma. Wenn Gewinnmaximierung über alles steht, auch über Mitmenschlichkeit, dann ist es in meinen Augen eher eine Albtraumfirma.

In einer Traumfirma wird eine wertschätzende Unternehmenskultur gelebt.

Das Gemeinwohl steht im Vordergrund.

(Interessant ist, dass es selbst in einer Traumfirma einige unzufriedene Führungskräfte und Mitarbeiter/innen geben wird. Allen kann man es anscheinend nicht Recht machen.)

Als Bewertungsmaßstab habe ich festgelegt: „Wenn mindestens 70% der Führungskräfte und Mitarbeiter zu dem kollektiven Ergebnis kommen, dass sie in einer Traumfirma arbeiten, dann ist es wirklich eine Traumfirma nach den oben genannten Kriterien.“

Überprüfungen haben außerdem eindeutig ergeben, dass die Kundenzufriedenheit bei Traumfirmen deutlich höher liegt als bei den Firmen, bei denen das nicht zutrifft.

Haben Sie noch Anregungen zum Thema TRAUMFIRMA?